<b><i><font face="Times New Roman,Times"><font size=+3>OPERA PERFECTION</font></font></i></b> <br> <hr WIDTH="100%"> <br> Stories from the Viennese Woods (based on the text by Horváth) / Geschichten aus dem Wiener Wald
The Love of Don Perlimplin / Die Liebe des Don Perlimplin
Award of the Vienna Opera / Opernwettbewerb der Staatsoper Wien
Other Reviews / Andere Kritiken

GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD

Giessener Anzeiger
Kroatische G’schicht’n
Neoexpressive Horvath-Oper schlug Zuschauer in den Bann

Eine Stärke des Kroaten sind in den "Geschichten" die köstlich gebrochenen Zitate aus dem volkstümlichen Wiener Liedgut; sie karikieren Charaktere in dem Sittengemälde einer morbiden Gesellschaft. Als Höhepunkt erster Güte erweist sich die düstere Beichtszene, in der ein strenger Priester der verzweifelten Marianne keinerlei Trost spendet.
 

Allgemeine Zeitung Mainz 8.4.93

Dieser formalen und ethischen Zerstörung des Volksstückes und jeglicher Operettenseligkeit hat sich nun in einer Opernfassung für das Badische Staatstheater Karlsruhe der Komponist und Dirigent Miro Belamaric, angenommen. Anklänge an schrammelnder Heurigenmusik und habsburgische Marschrhythmen finden sich in seiner dritten Oper wenig. Vielmehr setzt Belamaric auf Freitonalität.
Das macht Sinn – wie im Stück, kommt es in dieser Musik nie zu wirklichen Ausbrüchen. Im letzten Moment schummeln sich in das berstende Sforzando des Blechs wieder schmeichelnde Streicherklänge. Für offen ausgetragene Aggressionen ist kein Platz. Kitschige Elemente erlaubt sich der Neoexpressionist Belamaric in der Kirchenszene, als Marianne Trost sucht und statt dessen von dem unsichtbaren Chor und der mit viel Hall verstärkten Pfarrerstimme zur Buße aufgefordert wird.
Da sind genug Meriten für eine gelunge Opern-Uraufführung
 

Metzinger-Uracher Volksblatt

Für die ersten Opern "Die Liebe von Don Perlimplin" und "Don Juan – ein Rebell für alle Zeiten" wurde er bereits mit Preisen überhäuft. Der Kroate, der bei Sergiu Celibidache, Herbert von Karajan und Karl Böhm seine Meisterschaft abrundete, hatte seit 1984 an der Vertonung der Groteske über das Zusammenspiel von Liebeshunger, Brutalität und Dummheit gearbeitet.
 

Aachener Volkszeitung

Die Vorstellung schlug die Zuschauer immer mehr in den Bann.
 

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Immer dann, wenn Wiener Musik zitiert und verseucht wird wie gleich zu Beginn jener Strauss-Walzer "Geschichten aus dem Wiener Wald" auf der Zither, der von Bläsern und Streichern in den Schmutz gezogen wird, ahnt man, daß Belamaric die dicht unter der Oberfläche liegenden Gemeinheiten von Horváths Sprache musikalisch nachvollziehen wollte.
 

Offenburger Tagblatt

Belamaric schreibt eine Musik, die nicht durch Härte schockiert und nicht verstört das Publikum zurückläßt.
Diese neue Oper "Geschichten aus dem Wiener Wald" von Miro Belamaric, nach dem gleichnamigen Theaterstück von Ödön von Horváth, hat durchaus – auch publikumswirksame – Qualitäten um Fuß zu fassen auf den Opernbühnen.
 

Giessener Allgemeine

Musikalisch besonders eindrucksvoll gestaltet der Komponist die mit der Orgel untermalte, von Paukenschlägen dominierte Begegnung der verzweifelten Marianne mit ihrem Beichtvater im Stephansdom.
 

Oranienburger Generalanzeiger

Mit der Interpreation der "Geschichten" von 1931 ist Belamaric seiner Erfolgslinie treu geblieben.
 

Fränkischer Tag Bamberg

Der Kroate Miro Belamaric hat die klassische Tragikomödie des altösterreichischen Landsmannes von Horvath neoexpressiv vertont.
 

Deister- und Weserzeitung
Hameln
"GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD" (KARLSRUHE)
Bravos für Horvath-Vertonung

Die Uraufführung des Werkes zu den Europäischen Kulturtagen in Karlsruhe war Sonntag abend ein großer Erfolg: in den starken Schlußbeifall im Badischen Staatstheater mischten sich zahlreiche Bravorufe.
 

Schwäbische Zeitung
15. April 1993
Die Musik erwächst aus dem Wort

Miro Belamaric, der sich als Idealisten sieht und eine Verbindung von Politik und Musik postuliert, pflegt einen "neoexpressiven, freitonalen Klanggestus, durch den jede Szene die ihr zukommende, klanglich-atmosphärische Färbung erhält" – so sein eigenes Bekenntnis. Alban Berg bezeichnet er als ein Vorbild, er will eine Welt mit seiner musikalischen Klangsprache erschaffen. Und das ist ihm denn auch mit seiner, die literarische Vorlage gekonnt illustrierenden, keiner Schule und keinem Dogma verpflichteten, lediglich die Handlung mit einem "Klang-Gewürz" musikalisch verdeutlichenden Komposition gelungen, in der sozusagen die Musik aus dem Wort erwächst und sie dieses unterstreicht und überhöht.
So sind es auch weniger die einzelnen Charaktere der handelnden Personen als vielmehr die Atmosphäre der Handlung, der das kompositorische Interesse von Miro Belamaric gehört, bei dem man keine artifiziellen Arien und Duette findet, dafür aber aus Rezitativen entwickelte, vielfach dramatische, weniger lyrische Gesänge und Dialoge.
 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Essen
Horváth ohne Walzerseligkeit

Die Uraufführung des Werkes zu den Europäischen Kulturtagen in Karlsruhe war ein großer Erfolg.
 

Nordkurier

Der Komponist setzt die literarische Vorlage in vielschichtige freitonale Klangfarben um.
 

DAS OPERNGLAS
Juni 1993

Mit den Zitherklängen aus dem gleichnamigen populären Walzer Op. 325 von Johann Strauß leitet er sein knapp dreistündiges Werk ein, die, alsbald verzerrt, in die triste Wirklichkeit von Mariannes Schicksal überleiten. Die Oper als solche legt sich in ihrer musikalischen Stilrichtung nicht fest. Eine besondere Vorliebe für die Zweite Wiener Schule, insbesondere das Schaffen Alban Bergs, dessen "Wozzeck" auch in diesem Fall unüberhörbar Pate stand, ließe sich wohl kaum leugnen. Belamaric macht daraus auch keinen Hehl, präsentiert eine anspruchsvolle, der Thematik des Werkes gerecht werdende Partitur, die insgesamt als hörerfreundlich gelten kann, ohne sich anzubiedern. Besonderen Reiz haben die musikalischen Zitate und Berechnungen des reichlich verarbeiteten volkstümlichen Wiener Liedguts bis hin zu "Wien, Wien, nur du allein..."
 

Westfälische Nachrichten
Münster
Werbung für die "Neue Musik"

So baut er fast ganz auf seine Inspiration, um eine literarische Vorlage in vielschichtige freitonale Klangfarben umzusetzen und gleichzeitig zu verdichten.
 

Augsburger Allgemeine

Mariannes kleinbürgerliches Schicksal endet traurig: Alles ist wie am Beginn – nur alle Illusionen und ein Kind sind tot. Dazu leistet sich Belamaric einen bitter-ironischen Gag. Am Anfang wie am Ende erklingt das vertraute Zithermotiv des "Geschichten"-Walzers: Wien, Wien, nur du allein – doch der Tod kann auch ein Wiener sein.
 

OPERNWELT
August 1993

Breit ausgeführte orchestrale Zwischenspiele, setzen musikalische Akzente. Die Musik ist komplex gearbeitet und zeigt im Umgang mit dem Orchester in Wagnerscher Dimension Virtuosität.
 

BADISCHES TAGBLATT

Gelegentlich drängen sich Vergleiche mit ganz großen Namen auf, etwa Alban Berg ("Wozzeck"). Schrammel- und Walzermusik wird bei Belamaric ähnlich verfremdet wie es Mahler in vielen seiner Sinfonien getan hat. Textverständlichkeit wird groß geschrieben.
 

Opernklänge aus dem "Wienerwald"
Musiktheater nach einem Horváth-Text
Zagreb – National Theatre

Dazu hat Belamaric, der nicht nur selbst dirigierte, sondern auch Regie führte, eine freitonal-expressionistische Musik geschrieben, die an Alban Berg ebenso geschult zu sein scheint (was vor allem bei den sinfonischen Zwischenspielen zu merken ist) wie an Ernst Krenek und im verfremdenden Zitat den Ton sehr genau trifft. Eine reiche, akkordgeballte Harmonik steht für Alfreds und Mariannes kurzes Liebesglück.
Der sichere Premierenerfolg der kroatischen Erstaufführung dieses Werkes war der sorgfältigen musikalischen Vorbereitung und der sehr genauen Inszenierung zu danken.
Manfred Blumauer aus Zagreb
 

"JUGEND MUSIZIERT"

Die Partitur läßt vom ersten Takt an keinen Zweifel aufkommen, daß die Katastrophe unausweichlich ist. Sie fügt eine Ebene der Emotion hinzu und macht die seelische Situation der handelnden Personen begreiflich. Dadurch wird das Drama von Egoismus und Sprachlosigkeit für das Publikum unmittelbar verständlich. Raffinierte Intervalle und Akkorde erzeugen ein dichtes Netz von Emotionen. Ein Beispiel dafür sind die leeren Quinten und der Tritonus in der Szene zwischen Marianne und Alfred, oder ein langgezogenes Orchester-Unisono, welches die Sprachlosigkeit der beiden hörbar macht. Intervallsprünge kennzeichnen die Oberfläche der Trafikantin, eine jubelnde Orchesterpassage kündet von der kurzen Liebe des Paares Marianne und Alfred. Eine der eindrucksvollsten musikalischen Deutungen erfährt die Schlußszene, wenn Marianne wie betäubt "ich kann nicht mehr" flüstert. Wie ein Beil fällt ein Todesakkord nieder.
Die Aufführung in Zagreb war ein großer Abend zur Erföffnung der Bieenale dieser Stadt. Das Orchester wußte sich unter dem Dirigat des Komponisten in guten Händen und folgte dessen Intentionen in allen Nuancen.
Christa Höller
 

Opera September 1997

Belamaric gives adequate musical form to Horváth’s drama. His neo-Expressionist music is filled with folk songs and even hints of the eponymous Strauss waltz, and it brings the listener into a petty bourgeois world of hopeless qpathy in which no-one cares about even their own pleasures, a total moral vacuum. The libretto is by the composer himself, translated from German into Croatian, and the threee acts are dividied into ten scenes connected by orchestral interludes.
The performance was excellent and as conductor and producer Belamaric enjouyed a great per sonal success.

Back to the Top


DIE LIEBE DES DON PERLIMPLIN

DAS INTERVIEW (OPERNWELT)
Miro Belamaric
Belamarics Lorca-Oper in Kassel

Miro Belamrics Oper "Die Liebe von Don Perlimplin" nach dem gleichnamigen Schauspiel von Federico Gareia Lorea, 1975 in Zagreb uraufgeführt, 1976 auch In Ossijek und Prag gezeigt, wurde am 12. Juni 1983 am Staatstheater Kassel erstmals in deutscher Sprache aufgeführt, inszeniert und dirigiert vom Komponisten, ausgestattet von Dominik Hartmann, mit Perry Price (Don Perlimplin), Marilyn Schmiege (Belisa), Margarete Ast (Marcolfa) und Paulette Berman (Mutter Belisas). Die noch von Gian-Carlo del Monaco zur deutschsprachigen Erstaufführung angenommene Oper von Miro Belamaric war zugleich die letzte Premiere der Spielzeit 1982/83
 

"OPERA NEWS"
BELAMARIC:

Ljubav Don Perlimplina
Klaric, Puttar-Gold, Ruzidjak; Paulik; Zagreb Symphony & Chorus, Belamaric. Jugoton LSY-6169213(2)

Interesting new operas have appeared in Eastern Europa, but in recent years only one – Sándor Szokolay’s Blood Wedding – has emerged on the international scene. The Love of Don Perlimplin, likewise based on a play by Garcia Lorca, is the work of a Yugoslav, Miro Belamaric, born in 1935, who visited the U.S. last year to conduct Lohengrin in New Orleans. A spiritual descendant of Bartók’s Bluebeard’s Castle, his work is a four-character study in inner states, hard to visualize dramamtically.
Musically the opera is strongest in ist interludes (called overtures), which depict the transformations within Lorca’s hero, a latter-day Don Quixote, whose idealized love for the heedless Belisa (Mirka Klaric) leads to his voluntary death. Tenor Franjo Paulik gives a sensitive depiction of the elderly lover, whose reality cannot keep pace with his fantasy. The voice parts, particularly the coloratura of Belisa’s mother (Nada Ruzdjak), are rather mechanically laid-out "literature opera", and it is only because of the human touch auf Paulik and Nada Puttar-Gold (as his housekeeper) that the atonally conceived lines take on some expressive life.
 

DAS ORCHESTER

Aus den divergierenden Kompositionstechniken unserer Zeit filtert Belamaric heraus, was seiner schöpferischen Freiheit dient, schreibt atonale Passagen, die eher tonale Freiheiten signalisieren, wendet Reihentechniken nur so weit an, daß sie den melodischen Fluß nicht stören. Wie Berg verwendet auch er die klassischen Formen Passacaglia, Thema mit Variationen und Fuge. Sein Ziel: das Publikum.
Eine authentische Aufführung, für die der Komponist nicht nur sein Libretto schrieb, sondern inszenierte und dirigierte.
 

"VOLKSSTIMME"

Miro Belamaric trifft mit seiner Musik den Kammerspielton des Dramas, seinen Wechsel von Lyrik und Ironie, von Trauer und Freude, von Tragik und Groteske. Die Klangsprache ist intensiv, hat klare, scharfe Konturen, ist hell, voller Leuchtkraft und sinnerlicher Schönheit, voller Leidenschaft, die sich dem Hörer unmittelbar mitteilt.
 

WIESBADENER KURIER

Unter der Leitung des Komponisten spielte das Orchester des Staatstheaters Kassel äußerst präzis und konzentriert, klanglich transparent und mit vielen instrumentalen Valeurs. Da Belamaric ein versierter Dirigent ist, darf man die Wiedergabe sicher als authentisch bezeichnen.
 

Kassel
Deutschsprachige Erstaufführung
DIE LIEBE VON DON PERLIMPLIN

Belamaric kann mit dem Kasseler Orchester zufrieden sein. Es kam seiner Forderung nach strenger Konstruktivität ebenso nach, wie es sich dem Schwlgerischen Luxuriösen seiner Musik intensiv anzunehmen wußte. So konnten beide, das Konstruktive und das Affektive, zu einer Einheit verschmelzen, zu einer exemplarischen Geschichte – und diese müßte ihres Publikums sicher sein können.
Instrumentalmusik – und diese nie als schiere Begleitung – "spielt" eine dominante Rolle in Belamarics "Don Perlimplin", sie ist ein allgegenwärtiger Handlungsträger. Er entnahm diesen sozusagen wörtlich der musikalisierten Vorlage, Frederico Garcia Lorcas, gleichnamigen Stück. Lorca, Doppelbegabung als Musiker und Dichter, nennt sein Kammerspiel eine "Sonate" und ein "erotisches Halleluja", Belamaric, Chefdirigent der Zagreber Nationaloper und Theatermann von der Pike auf, ließ sich voll auf diese Doppelnatur ein: formale Strenge und eine glühende Sinnlichkeit markieren das Spannungsfeld, auf dem beide Elemente sinnstiftend miteinander agieren. Die vier Vorspiele zu den vier Bildern haben die dramaturgische Funktion von Sonatensätzen. Sie tragen die Bezeichnungen Passacaglia. Thema mit Variationen, Chaconne und Fuge – Belamaric bezieht sich dabei bewußt auf Alban Bergs "Wozzek". Sie beschreiben jeweils, ohne zu psychologisieren eine psychische Station des alternden Liebhabers Don Perlimplin. Affekte im barocken Sinne, hergestellt durch differenzierte ployrhythmische kammermusikalische Aktionen, die sich in ungemein farbigen Instrumentalkombinationen darstellen.
 

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE

Belamarics Tonsprache ist atonal im Sinne einer tonalen Freizügigkeit, nicht einer strengen Verneinung. So hat etwa Don Perlimplin ein Thema für sich, das zwar an eine Zwölftonreihe erinnert, aber eine unvollständige Reihe ist – die Wirkung ist Belamaric im Zweifelsfalle wichtiger als Regelstrenge. Das hindert ihn nicht, gerade in den Orchestervorspielen formal kunstvoll zu arbeiten. Anlehnungen an Formen wie Passacaglia, Chaconne oder Fuge machen deutlich, daß Belamarics Affinität zu Alban Berg nicht bloß Wortgeklingel ist.
Das Orchester des Staatstheaters spielte unter der zweifellos kompetenten Leitung des Komponisten höchst konzentriert und farbenreich.
THE STAATSTHEATER ORCHESTRA PLAYED COLORFULLY AND WITH GREAT CONCENTRATION UNDER THE DOUBLTLESS COMPETENT CONDUCTING OF THE COMPOSER MIRO BELAMARIC

Belamaric trifft den Ton der Lorcaschen Vorlage genau: Der kammerspielhafte Charakter bleibt auch bei ihm voll erhalten – Pathos ist zur Gänze ausgespart. Es ist ein heller durchsichtiger Stil den Belamaric bevorzugt; trotz konsequenter Verwendung einer freien Atonalität von eigentümlicher, schillernder Schönheit. Buffonesken Wirkungen im Sinne der traditionellen Oper geht Belamaric durchaus nicht aus dem Weg, ohne jedoch in vordergründigen Witz abzugleiten. Der Eindruck "leidenschaftlicher Poesie" stellt sich ein – und das ist durchaus im Sinne von Lorcas Textvorlage. Die ausdrucksvollsten Partien der Partitur sind die rein orchestralen: vier Vor- und Zwischenspiele sowie eine die Hochzeitsnacht charakterisierende Ballettszene. Die Oper sollte eigentlich ihren Weg machen.
Belamaric selbst dirigierte zügig und spannungsreich das Orchester und vermochte gut die kompositorische Struktur zu durchleuchten.
BELAMARIC HEMSELF CONDUCTED WITH PASSION AND TENSION (ELECTRICITY). THE ORCHESTRA HAD THE CAPABILITY OF ILLUMINATION THE COMPOSITIONAL STRUCTURE.

Back to the Top


OPERNWETTBEWERB DER STAATSOPER WIEN
UNTER DEM EHRENSCHUTZ DES HERRN BUNDESPRÄDIENTEN DR. RUDOLF KIRCHSCHLÄGER
DIE JURY DES OPERNWETTBEWERBS DER STAATSOPER WIEN HAT EINSTIMMIG

HERRN
PROF. MIRO BELAMARIC

DEN
ERSTEN PREIS
ZUERKANNT.

DER DIREKTOR DER WIENER STAATSOPER ÜBERREICHT DIE URKUNDE MIT SEINEN PERSÖNLICHEN GLÜCKWÜNSCHEN:

WIEN; AM 18. OKTOBER 1893 LORIN MAAZEL
STAATSOPERNDIREKTOR

MITGLIEDER DER JURY UNTER VORSITZ DES STAATSOPERNDIREKTORS LORIN MAAZEL:
PROF. ULRICH BAUMGARTNER
KMS. HANS HOTTER
PROF. DR. OTTO SERTL
PROF. FRANCIS BURT
PROF. ERNST KRENEK
DR. PETER VUJICA

Back to the Top
DIVERSE KRITIKEN

Zagreb National Theatre
Trieste – "Il Piccolo" "Die Walküre"
Una trionfale Valchiria

ZAGABRIA – Nell’intenuzione di riacquistare la vecchia gioria e la reputazione internationale, il teatro dell’Opera di Zagabria ha prodotto durante le ultime due.stagioni alcuni spettacoll lirici di grande successo, conquistando anche la critica internazionale e gli spettatori stranieri in occasione delle tournée a Berlino, a Praga, a Salisburgo e in Lussemburgo. Dicendo questo pensiamo innanzitutto alle recite della "Norma" berliniana e del "Nabucco" di Verdi, firmate ambedue dal primo direttore d’orchestra del teatro Mira Belamaric.
Forse il merito maggiore per la riuscita dello spettacolo va al direttore d’orchestra Miro Belamaric che ha fatto un grande e faticoso lavoro (le prove duravano da sei mesi). Si sa che l’orchestra zagabrese non è la Filarmonica di Berlino né quella di Vienna. Ma sotto la sua sicura e autorevole bacchetta, che si puó considerare come una delle migliori nel paese per il repertorio wagneriano, l’orchestra ha reso al massimo delle sue possibilitá.
Il pubblico ha lungamente applaudito tutti gli esecutori.
 

"Salome"
Opernwelt

Miro Belamaric dirigierte das disziplinierte Orchester und legte den Sängern einen weichen Teppich aus Klangfarben.
 

"Electra"

Richard Strauss`works rarely appear on the repertoire of Yugoslav opera companies, mainly because of their difficulty. After ist experience with similar works, Strauss`"Salome" and Wagner`s "Die Walküre", the Zagreb Opera could approach this undertaking with real confidence. "Elektra" would be a risky challenge without the leading presence of three exceptional vocal, artists, soprano Ivanka Boljkovic in the title role, mezzo-soprano Ruza Pospis-Baldani as Clytamnestra, and guest soprano Carmen Reppel from Luxembourg in the role of Chrysothemis.
The challenge in this opera is equally great for the orchestra. In this "symphony with accompanying voices", the orchestra has to create the complete musical flow of the tragedy, it’s the music rather than the voices which brings out every detail of the internal experiences and feelings of the various roles. The music under the secure and sensitive leadershipf of conductor Miro Belamaric, was dazzling, saturated with the colour and expression of the spectrum. It wasn’t merely that for 100 minutes of continual playing the orchestra kept to the movements and lines of the singers on the stage, it was the way the orechestra created ist own "scene", providin enlightenment attainable only by music.
 

Berlin
Bellinis "Norma"

Als dritten im Bunde möchte ich den Dirigenten Miro Belamaric benennen, der seinen Bellini nicht nur bis in alle Lesartenprobleme kennt, sondern der weiß, wie man diesen "Meister der langen Melodien, wie keiner vor ihm" (Verdi 1896 in einem Brief) dirigieren muß, ohne ihn zu zelebrieren, wie man die oft geringschätzig beurteilten Instrumentationsfinessen zur Geltung bringt, ohne ungebührlich hervorzutreten und wie man diese in der italienischen Literatur einmaligen Steigerungen mit ihren Staueffekten (Schlußduett Norma-Pollione!), die tatsächlich schon auf den "Tristan" verweisen, aufbaut.
Von Klaus Thiel
 

Karlsruhe
"Fidelio" am Badischen Staatstheater
Badische Nachrichten

Miro Belamaric ist ein Dirigent verpflichtet worden, der nicht nur infolge seiner Assistentenzeit bei Herbert von Karajan und Karl Böhm oder seiner internationalen Gastdirigate auf sich aufmerksam machte. Belamaric ist auch ein Komponist von einigem Ansehen. Seine Leitung verlor nie die klangliche Kontrolle über das musikalische Geschehen, verfügte auch über die Fähigkeitn, bei breiten Tempi Spannungsbögen durchzuhalten. Die Badische Staatskapelle entwickelte unter seiner drängenden Zeichengebung eine beachtliche Klangkultur.
 

OPERNWELT

Dies wurde unter Leitung Miro Belamarics mit soviel Elan und vor allem Inbrust musiziert und gesungen
 

ORPHEUS

Miro Belamaric leitete den Chor und das Orchester wobei sich beide in bester Disposition befanden. Endloser Jubel beendete einen aufregenden Theaterabend.
 

Österreich-Salzburg
"Norma"
ORPHEUS

.... und hinterließ einen sehr befriedigenden und erfüllten Eindruck, der nicht zuletzt auf die werkdienliche und extreme Dynamiken vermeidende musikalische Leitung von Miro Belamaric zurückzuführen war, der das äußerst schön spielende Orchester zu Verve und tonaler Harmonie anhielt.
 

New Orleans
"Salome"
The Times-pica yune

Under Miro Belamaric’s musical direction, Richard Strauss‘ stinging score raised a telling number of welts and colorful bruises.
 

Morning Advocate

The conductor, Miro Belamaric, rose to the occasion with a convincing reading of the score. And, through the fine performances of the four principal singers, there was an appreciable measure of Wagnerian intensity and excitement. It was a good show.
 

Lohengrin
"Opera" London

The orchestra, however, conducted by Miro Belamaric, played magnificently;
 

Mexico-City Bellas Artes
"Elisir d'amor"
Economista
Elixir de amor un éxito completo

Pero volviendo a lo de ahora, la función no tuvo nada. Los direktores, Miro Belamaric de la Opera de Zagreb, en lo musical y Enrique Rodriguez, local, en lo escénico, lograron conjuntar a un grupo joven de grán talento, y dispuesto a dar de si al máximo. El resultado fue OPERA, con mayüsculas.
Belamaric hizo sonar a la orquesta como nunca. Exigió ejecutar cada detalle como debe ser, y lo logró. Sabemos que los ensayos fueron tensos – no todos están dispuestos a abandonar el "ahi se va" – pero al oir el producto final, no queda la menor duda de que valió la pena. Rodriguez movió al grupo, lo hizo, alegre, y hasta el coro se vió suelto y natural. Dió la impresión que lo gozaron, junto con el publico.

Back to the Top

<br> <hr WIDTH="100%"> <br><a href="titel.htm#Opera">Back to the Menu</a>